KI am Scheideweg: Produktivitätsboom oder Kapitalblase?

Bei RAM AI betrachten wir die Revolution der künstlichen Intelligenz durch eine doppelte Linse.
Auf der einen Seite erzielt KI außerordentliche Produktivitätsgewinne im Asset Management und in der Gesamtwirtschaft und treibt eine hocheffiziente neue Ära des Software-on-Demand voran.
Auf der anderen Seite zeigt unser systematischer Ansatz erhebliche aufkommende Marktrisiken auf. Die KI-bezogenen Kapitalausgaben nehmen übermäßige Ausmaße an. Wir beobachten einen exzessiven Kapitalfluss in Chips und Speichermedien — Hardware, die mit hoher Wahrscheinlichkeit rasch obsolet werden wird, da die rasanten Fortschritte der KI selbst die Entwicklung überlegener Technologien beschleunigen.
Da die Technologiebewertungen Extremniveaus erreichen und die Free-Cashflow-Renditen (FCF) einbrechen, dürfte die Marktliquidität bald auf die Probe gestellt werden. In diesem Umfeld werden echte marktneutrale Engagements — und die Fähigkeit, diese Schwachstellen aktiv shortzusellen — wieder außerordentlich attraktiv.
Bei einer kürzlich stattgefundenen Citywire-France-Veranstaltung leiteten Emmanuel Hauptmann, Cyrille Joye, CIWM, und Alexandre Wolf Diskussionen zu genau dieser Disruption, dem komplexen makroökonomischen Umfeld und unserer Strategie RAM European Market Neutral Equity.
Im Verlauf von zehn Gesprächsrunden kristallisierte sich eine klare Schlussfolgerung heraus: In einem von Hype und übermäßigen Kapitalausgaben stark verzerrten Markt sollten eine echte systematische Dekorrelation und die Fähigkeit, auf beiden Marktseiten Alpha zu generieren, eine verlässliche Quelle der Portfoliostabilität darstellen.
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