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30 April 2019

Emmanuel Hauptmann

RAM (LUX) SYSTEMATIC FUNDS – LONG/SHORT GLOBAL EQUITIES

Der RAM (Lux) Systematic Funds – Long/Short Global Equities Fund verzeichnete im April eine Rendite von -0,98%* (Anteilsklasse PI USD, nach Gebühren). Der gute Jahresbeginn setzte sich im April fort, wobei Aktien vor allem in den USA auf neue Hochs kletterten. Dieser lang andauernde Wachstumszyklus, der teilweise durch den moderaten Kurs der Zentralbanken, fehlende Volatilität und eine unerwartet gute Berichtssaison befeuert wurde, schuf ein ideales Umfeld für die gute Wertentwicklung von Risikoanlagen. Während die Handelsgespräche zwischen den USA und China in den Hintergrund traten, setzten die Anleger ihre von den Fundamentaldaten unabhängigen Transaktionen fort, wodurch sowohl für unsere Long- als auch Short-Strategien ein herausforderndes Umfeld entstand. Generell waren die Probleme im April vorwiegend auf unsere Short-Strategien zurückzuführen, denn die Kreditspreads verengten sich weltweit (und liegen nun auf breiter Front wieder auf dem Niveau von 2017). Dies führte dazu, dass der Druck auf die Finanzierungskosten für zyklische, hoch verschuldete, Cashflow vernichtende Titel nachließ. Diese Titel mit niedriger Qualität schneiden seit Jahresbeginn sehr gut ab, und der April bildete keine Ausnahme. Bei den Strategien schnitt unsere Long-GARP/Momentum-Strategie im Berichtsmonat am besten ab, gefolgt von Defensive, während Value in einem Wachstumsumfeld zu kämpfen hatte. Bei den Short-Positionen konnten wird mit unserer Momentum-Strategie beträchtliches Alpha erwirtschaften, während unsere Value-Strategien zu kämpfen hatten. Auf Länderebene wurde in den USA und in Kanada sowohl auf Long- als auch auf Short-Seite Alpha erwirtschaftet, und auch unsere Long-Positionen in Norwegen entwickelten sich überdurchschnittlich. Auf der Negativseite war Japan im Monatsverlauf sowohl bei den Short- als auch Long-Positionen der größte relative Verlustbringer. Auf Sektorebene erwiesen sich die Long-Positionen im Finanzsektor als vorteilhaft. Gleiches gilt für die Short-Positionen im Gesundheitswesen. Short-Positionen im IT- und im Industriesektor waren hingegen eine große Belastung für unsere Gewinne.

*Quelle: RAM Active Investments