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9 Januar 2019

Thomas de Saint-Seine

RAM Active Investments  RAM (Lux) Systematic Funds - European Equities Maxime Botti Partner & Senior Systematic Equity Fund Manager

 

Der RAM (Lux) Systematic Funds – European Equities Fund entwickelte sich entsprechend seiner Benchmark mit einer Wertentwicklung von -5,56%* (Anteilsklasse Ip-EUR, nach Gebühren), während der MSCI Europe TRN mit -5,53% schloss. Europas Aktienmärkte wurden im Dezember angesichts der anhaltenden Unsicherheit sowohl aufgrund geopolitischer Risiken als auch wegen geldpolitischer Entscheidungen im Zuge um sich greifender Befürchtungen unter den Anlegern auf Talfahrt geschickt. Anleger in Europa mussten Unwägbarkeiten rund um die Brexit-Verhandlungen, welche die politischen Schlagzeilen beherrschten, und gewalttätige Proteste in Frankreich sowie die nachlassende politische Autorität von Bundeskanzlerin Merkel verdauen. Unser diversifizierter Fondsansatz ermöglichte es uns, eine marktneutrale Wertentwicklung zu erzielen. So leistete unsere defensive Strategie (die als einzige in diesem Monat eine deutliche Outperformance vorweisen konnte) einen stark positiven Beitrag, durch den die negativen Auswirkungen unserer Ausrichtung auf das gesamte Marktkapitalisierungsspektrum (hier wiesen Small Caps im Dezember einmal mehr eine deutliche Underperformance auf) wettgemacht werden konnten. Aus Sektorsicht wirkten sich sowohl Grundstoff- als auch Energiewerte am negativsten aus.  Im Grundstoffsektor führten britische und französische Aktien zu hohen Verlusten. Bei Energie gestaltete sich die Lage ähnlich. Hier tat man sich angesichts rückläufiger Rohstoffpreise schwer, wobei Gas- und Ölproduzenten in den Niederlanden und Norwegen belasteten. Positiv war, dass unsere Titelauswahl in den Sektoren Versorgung und Kommunikationsdienste erfreuliche Beiträge leistete, mit denen diese Verluste ausgeglichen werden konnten. Nach Ländern erwiesen sich die Titelauswahl in und die Übergewichtung von Schweden als äußerst vorteilhaft. Dergleichen traf auf die außerordentlich gute Titelselektion in Belgien zu. Im Gegensatz dazu wirkten sich sowohl ein negativer Allokationseffekt in Frankreich (untergewichtet) und Norwegen (übergewichtet) als auch die schwache Titelauswahl in Großbritannien negativ aus.

*Quelle: RAM Active Investments