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9 Januar 2019

Thomas de Saint-Seine

RAM Active Investments RAM (Lux) Systematic Funds -Emerging Markets Equities

 

Der RAM (Lux) Systematic Funds – Emerging Markets Equities Fund erzielte eine Rendite von -2,52%* (Anteilsklasse Ip USD, nach Gebühren). Damit entwickelte er sich besser als der MSCI Emerging Markets TRN$, dessen Rendite sich auf -2,66% belief. Schwellenländeraktien standen im Dezember unvermindert unter Druck und spiegelten damit die Bedenken über den Handelskrieg zwischen den USA und China wider, welche das gesamte Jahr 2018 überschatteten. Darüber hinaus setzten niedrigere Ölpreise, höhere Zinsen in den USA und ein nachlassendes Wachstum in China während des Berichtsmonats die Märkte der Schwellenländer unter Druck. Der diversifizierte Ansatz unseres Fonds ermöglichte es uns, den Markt zu übertreffen, wobei sich sämtliche Strategien positiv auswirkten. Am besten schnitten unsere defensive Strategie und maschinelles Lernen (ML) ab, wobei erstere Strategie auf Monatssicht die beträchtlichste Outperformance einfuhr. Dagegen blieben die Strategien Momentum und Value leicht zurück. Generell war unsere positive Aktienauswahl in einem nachlassenden Marktumfeld für die Renditen hauptverantwortlich. Aber auch der Allokationseffekt wirkte sich günstig aus. Die anhaltend untergewichtete Position unseres Fonds in China (dessen Daten auf eine Abschwächung in der Binnenwirtschaft schließen lassen) und eine außergewöhnlich gute Titelauswahl in diesem Land trieben das überdurchschnittliche Ergebnis an. Darüber hinaus leistete die Titelauswahl in Polen und Singapur Beiträge. Im Gegensatz dazu waren in Australien Verluste zu verbuchen. Hier dämpfte ein äußerst ungünstiger Währungseffekt unsere Outperformance, da der australische Dollar ein Zehn-Jahres-Tief markierte. Aus Sektorsicht war die Outperformance einer hervorragenden Auswahl unter Nicht-Basiskonsumgütertiteln geschuldet. Industrietitel leisteten ebenfalls einen Beitrag. Die Auswahl im Bereich Kommunikationsdienste wirkte sich (in erster Linie aufgrund australischer und südafrikanischer Anlagen) am negativsten aus, ebenso unsere dort untergewichtete Allokation.

*Quelle: RAM Active Investments