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12 März 2021

Philippe Huber, Tony Guida

Der RAM (Lux) Systematic Funds - Diversified Alpha Fund (Anteilsklasse PI USD, nach Abzug von Gebühren*) stieg im Februar um +3.50%.

Im Februar bestimmte ein Wort die Finanznachrichten ganz besonders: Reflationshandel. Die Auswirkungen des Reflationshandels zeigten sich vor allem im Februar in einer Outperformance von risikoreicheren Anlagen weltweit. Im Dezember vergangenen Jahres hatten unsere Algorithmen folgende Positionierungen unternommen: Short-Position in langfristigen Anleihen, Übergewichtung des Energie- und Metallsektors. Demnach war der zweite Monat des neuen Jahres entweder Fluch oder Segen – je nachdem, auf welcher Seite man sich befand.

Unsere Strategie basiert auf unserem unternehmenseigenen Prozess der Genetic-Algorithmen, mit dem Portfolios für kurz-, mittel- und langfristige Strategien aufgebaut werden, die dann umgesetzt werden, um vom Trend- und Reversal-Trading zwischen und innerhalb von Anlageklassen zu profitieren. In diesem äußerst speziellen Umfeld blieb unser kurzfristiges Reversal Exposure im Aktienprogramm, das einen sehr guten Januar verbuchte, zurück. Im Gegensatz dazu entwickelten sich die Trendkomponenten (mittel- und langfristig) der Futures-Programme, aber auch das mittelfristige Reversal-Segment im Februar sehr gut.

Die Nettoperformance von 3,5% verdankte der Fonds in diesem Monat vor allem dem Futures-Programm (300 Bp.), wobei das Cash-Equity-Programm sich ebenfalls als positiv erwies (50 Bp.). Die größten Beiträge bei den Futures leisteten die Short-Position in langfristigen Anleihen sowie Engagements in Energierohstoffen und in Agrar-Futures.

Die stärksten Beiträge im Berichtsmonat leisteten die Short-Positionierung in langfristigen US-Anleihen und die Long-Positionierung in Brent-Rohöl. Auf der anderen Seite schmälerten australische Anleihen (stärkster Beitrag im Vormonat) die Wertentwicklung am meisten.

 

*Quelle: RAM Active Investments