Anlageziele und -politik

Mittel- bzw. langfristiger Kapitalzuwachs. Mit Hilfe von Absicherungsstrategien schaltet der Teilfonds ganz oder teilweise das direktionale Risiko in Verbindung mit europäischen Aktienmärkten aus.Der Teilfonds legt mindestens 75% in Aktien von Gesellschaften in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union und Norwegen an. Long-Positionen an den Aktienmärkten können 75% bis 130% betragen. Short-Positionen können 0% bis 130% betragen. Der Anlageverwalter kann zur Absicherung oder Optimierung des Portfolioengagements auf Derivate zurückgreifen. Der Teilfonds kann bis zu 10% seines Nettovermögens in Anteilen von OGAW oder anderen OGA anlegen. Des Weiteren kann der Teilfonds ergänzend liquide Mittel halten. Das Portfolio wird auf systematischer Basis verwaltet ohne sich auf einen Referenzwert (Benchmark) zu beziehen.

Synthetischer Risiko-und Ertragsindikator i

Synthetischer Risiko-und Ertragsindikator: 5
Was stellt dieser Indikator dar?
  • Die Aktien der EUR Class (B) sind in Kategorie 5 eingestuft, weil der Aktienpreis stark schwanken kann und deshalb das Verlustrisiko aber auch die Ertragschance hoch sein können.
  • Die Berechnung der Risikokategorie beruht auf historischen Daten, die nicht als verlässlicher Hinweis auf das künftige Risikoprofil herangezogen werden können. Die ausgewiesene Risiko- und Ertragskategorie kann durchaus Veränderungen unterliegen und die Einstufung des Fonds in eine Kategorie kann sich im Laufe der Zeit verändern.
  • Die niedrigste Kategorie stellt keine risikolose Anlage dar.
  • Die Rückzahlung der Anfangsinvestition ist nicht garantiert.
Welche wesentlichen Risiken werden vom Indikator nicht angemessen erfasst?
  • Die Verwendung von Derivaten hat zum Ziel, das Gewinnpotenzial des Teilfonds zu steigern, birgt jedoch das Risiko der Hebelwirkung, d.h. dass der Teilfonds stärker den Risiken der Aktienmärkte ausgesetzt wird, als wenn der Teilfonds nicht auf diese Instrumente zurückgegriffen hätte.
Marktrisiko
  • Es handelt sich um ein allgemeines Risiko, das für alle Anlagen besteht. Die Kursentwicklung von Wertpapieren und anderen Instrumenten hängt in erster Linie von der Entwicklung der Finanzmärkte sowie der wirtschaftlichen Entwicklung der Emittenten ab, die wiederum von der allgemeinen Situation der Weltwirtschaft sowie den wirtschaftlichen und politischen Bedingungen in ihrem Land beeinflusst werden.
Risiko in Verbindung mit den Aktienmärkten
  • Zu den Risiken einer Anlage in Aktien (und ähnlichen Instrumenten) gehören starke Kursschwankungen, negative Nachrichten in Bezug auf den Emittenten oder den Markt sowie die Nachrangigkeit von Aktien gegenüber Anleihen, die von ein und derselben Gesellschaft begeben werden. Die Schwankungen werden darüber hinaus häufig kurzfristig verstärkt. Das Risiko, dass die Kurse einer oder mehrerer Gesellschaften im Portfolio zurückgehen oder stagnieren, kann zu einem gegebenen Zeitpunkt negative Auswirkungen auf die Performance des gesamten Teilfonds haben.

Merkmale des Teilfonds

Der RAM (LUX) SYSTEMATIC FUNDS – LONG/SHORT EUROPEAN EQUITIES (der „Teilfonds“) ist ein Teilfonds von RAM (Lux) Systematic Funds, einer SICAV nach luxemburgischem Recht, die einen OGAW im Sinne der Richtlinie 2009/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 darstellt. Die Verwaltungsgesellschaft hat unter ihrer Kontrolle und Verantwortung die Funktion als Zentralverwaltungsstelle an die BANQUE DE LUXEMBOURG delegiert, die ihrerseits bestimmte Aufgaben unter Verantwortung der BANQUE DE LUXEMBOURG an die Dienststellen der European Fund Administration S.A. weiterüberträgt. Luxemburg

Anteilsklassenauswahl

Steuerinformationen

Der Teilfonds unterliegt den luxemburgischen Steuervorschriften. Der Anleger in Belgien unterliegt jedoch dem belgischen Steuerrecht. Der Steuerwohnsitz des Anlegers kann seine persönliche Steuerlage beeinflussen. Anlegern wird geraten, Beratung durch einen Fachmann in Anspruch zu nehmen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen. Wenn sich diese Website auf eine besondere Steuerregelung bezieht, hängt diese von der persönlichen Situation des Anlegers ab und kann sich im Laufe der Zeit ändern.

(*) Der Belgofin-Status bezieht sich auf das belgische Gesetz vom 13. Dezember 2012 und bedeutet, dass der Teilfonds mehr als 10% seines Vermögens direkt oder indirekt in Schuldpapiere investieren darf. Anleger des Teilfonds, die natürliche Personen sind, unterliegen dem belgischen Mobiliensteuervorabzug von 30% auf die Ausschüttung von Dividenden (ausschüttende Anteile) und/oder auf den Mehrwert aus dem Verkauf von Aktien eines oder mehrerer Teilfonds, der/die mehr als 10% Schuldverschreibungen im Portfolio hält/halten (thesaurierende und/oder ausschüttende Anteile).

Zeichnungs- und rücknahmemodalitäten

Wir empfehlen Ihnen, sich an Ihren üblichen Berater zu wenden, der Ihnen helfen kann:

  • 1

    IHR ANLEGERPROFIL ZU BEWERTEN

    (Risikoaversion, Anlagehorizont und -kapazität usw.)

  • 2

    IHRE AKTUELLE VERMÖGENSLAGE ZU BERÜCKSICHTIGEN

  • 3

    IHRE ANLAGEZIELE AN IHRE PERSÖNLICHE SITUATION ANZUPASSEN

  • 4

    PLANEN SIE DEN BESTEN WEG, UM IHRE ZIELE ZU ERREICHEN

Bei allen Transaktionen in Teilfonds von „RAM Active Investments“, die Sie mit Ihrer Bank, Ihrem Finanzberater oder jedem anderen Mittler durchführen, empfehlen wir Ihnen, die gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen des Teilfonds zu lesen und vorab die ISIN-Codes der Teilfonds/Aktienklassen, für die Sie sich interessierten, zu ermitteln, damit sie diese direkt Ihrem Finanzberater mitteilen können. Sie finden diese Codes auf den Merkblättern (und anderen gesetzlich vorgeschriebenen Dokumenten) der Teilfonds sowie auf dieser Website.

Glossar

  • Alpha

    Das Alpha beschreibt den Unterschied zwischen der Performance des Teilfonds und der Performance, die der Teilfonds allein über sein Engagement am Markt theoretisch erzielt hat (dargestellt über das Beta). Das Alpha wird verwendet, um den von einem Anlageverwalter erwirtschafteten Mehrwert zu messen. Ein positives Alpha bedeutet, dass die Performance des Teilfonds über seinem Beta lag. Alpha ist auch unter dem Begriff „Restrendite“ bekannt.

  • Beta

    Das Beta ist als Sensitivität des Teilfonds gegenüber Marktbewegungen definiert und wird zur Bewertung des systematischen Risikos verwendet. Das Beta misst im zeitlichen Verlauf die lineare Beziehung  zwischen der Performance des Teilfonds und der Performance der Benchmark. Berechnet wird das Beta über die Differenz zwischen der Rendite des Teilfonds und den risikolosen Zinsen der Benchmark. Während ein Beta von über 1 bedeutet, dass der Teilfonds die Marktschwankungen tendenziell verstärkt, weist ein Beta von unter 1 darauf hin, dass die Marktschwankungen abgeschwächt werden und ein defensiveres Verhalten vorliegt.

  • Sharpe

    Die Sharpe Ratio ist eine an das Risiko angepasste Performance-Kennzahl und entspricht der Outperformance des Teilfonds gegenüber den risikolosen Zinsen, geteilt durch die Standardabweichung dieser Rendite. Je höher die Sharpe Ratio ist, desto „besser“ ist der Teilfonds, da er pro Risikoeinheit, dargestellt durch die Volatilität, eine etwas höhere Performance erreicht hat. Eine negative Sharpe Ratio bedeutet lediglich, dass der Teilfonds gegenüber einer risikolosen Anlage keine Outperformance erzielt hat.

  • SRRI

    Der SRRI (Synthetic Risk and Reward Indicator) entspricht dem im Dokument mit den wesentlichen Anlegerinformationen (Key Investor Information Document, KIID) angegebenen Risiko-Rendite-Profil. Die niedrigste Kategorie kann nicht mit einer „risikofreien“ Anlage gleichgesetzt werden. Der SRRI wird nicht garantiert und kann sich im Laufe der Zeit ändern.

  • Volatilität

    Der Schwankungsbereich des Preises/Kurses eines Wertpapiers, Teilfonds, Markts oder Index, mit dem die Höhe des Risikos über einen bestimmten Zeitraum gemessen werden kann. Die Volatilität wird bestimmt von der Standardabweichung, die sich aus der Quadratwurzel der Varianz errechnet. Die Varianz ergibt sich aus der durchschnittlichen Abweichung gegenüber dem Durchschnitt zum Quadrat. Je höher die Volatilität ist, desto größer ist das Risiko.

  • Swing Pricing

    Bezeichnet einen Anpassungsprozess des Nettoinventarwerts (NIW) eines Fonds zur effizienten Abwälzung der Transaktions- und Handelskosten, die sich aus der Nettokapitalflussaktivität (Kapitalzu- und -abflüsse des Fonds) der mit dieser Aktivität verbundenen Anleger während der Laufzeit eines Fonds, mit Ausnahme der Zeiträume, in denen die Liquidation des Fonds eingeleitet oder durchgeführt wird, ergeben.

  • High Water Mark

    Die High Water Mark entspricht dem in einem bestimmten Zeitraum festgestellten höchsten Nettoinventarwert, für den eine Performancegebühr gezahlt wurde.
    Die Anwendung einer High Water Mark bedeutet, dass im Falle einer Underperformance keine Performancegebühr an den Anlageverwalter gezahlt werden muss. Außerdem verhindert eine High Water Mark, dass bei einem neuen Anstieg (Wiedererreichen) der Performance (was etwa bei Kehrtwenden am Markt passieren kann) die (gleiche) Performancegebühr erneut anfällt.